Mai 142014
 

Knapp vier Jahre nach unserem Projekt „Kräuterschnecken-Bau“ ist die Begeisterung über die hübsche Form der Kräuterversorgung nach wie vor groß!

Einjährige Kräuter müssen natürlich regelmäßig im Frühjahr erneuert werden. Den einen oder anderen Frostschaden (insbesondere an Salbei und Rosmarin) hat es schon mal gegeben, wir haben Leergeld gezahlt (Pfefferminzen entwickeln tatsächlich eine gewaltige Eigendynamik, wenn man sie denn lässt), und auch die eine oder andere Pflanzen-Unwilligkeit war schon mal zu verzeichnen.
Diese kleinen Problemchen sind jedoch kaum erwähnenswert – die Freude über den Anblick, der Genuss der frischen Kräuter und der Spaß beim Beobachten von Bienen und Hummeln überwiegen bei Weitem.

Durch den milden Winter und den warmen Start ins Frühjahr 2014 konnten wir so früh wie noch nie den ersten Rucola ernten. Die alten Pflanzen waren nicht erfroren und trieben einfach wieder aus – sehr praktisch! In den Steinfugen der Trockenmauer fühlen sich Hauswurz und Mauerpfeffer wohl. Und als aktuellste Neuerung hat eine Granit-Vogelschale ihren Platz am Fuß der Schnecke gefunden; zu einem echten Wasserbecken oder Mini-Teich konnten wir uns nun wirklich nicht aufrappeln.