Mai 252014
 

Angefangen hat es mit einem Spaziergang durch das nahegelegene Naturschutzgebiet „Exerzierplatz“.
An dessen Rand hat eine achte Klasse des Gymnasium Fridercianum im Rahmen einer Projektarbeit ein großes Insektenhotel errichtet. Dieses wurde von Wildbienen und anderen Insekten wunderbar angenommen und wird kräftig umschwärmt.

Die Initialzündung war gegeben: Könnte das nicht auch etwas für den heimischen Garten sein?

Baupläne für Insektenhotels gibt es zur genüge, sei es im Internet oder in den entsprechenden Fachbüchlein. Auch fertige Exemplare gibt es reichlich zu kaufen, von kleinen, die an auch gut auf einem Balkon unterbringen kann, bis zu richtig großen, für die aber auch der Garten schon eine gewisse Größe haben sollte. Auch verschiedene Möglichkeiten zum Aufhängen oder Aufstellen werden angeboten. Nachdem uns eines bei einem Versandhändler sowohl von der Vielfalt der Gefache als auch Optik und Größe betreffend sehr gut gefiel, stand schnell fest, dass wir uns hier nicht im Selbstbau versuchen wollen.

Nachdem die gewünschte Bienenbehausung eingetroffen war, besorgten wir uns einen passenden Pfosten mitsamt Farbe, H-Anker und Schnellbeton. Die Wahl des Standorts wurde entscheidend vom Hinweis beeinflusst, dass das Insektenhotel gen Südosten zeigen und in den frühen Morgenstunden Sonne zum Aufwärmen der Bewohner abbekommen soll.

Das Aufstellen ging schneller als befürchtet: Loch graben, Werktrockenmörtel einfüllen, H-Anker positionieren und ausrichten, Wasser auf den Trockenmörtel gießen – fertig! Okay, man sollte nicht in Schichtdicken stärker als 20 cm arbeiten, aber sobald das Wasser in die erste Schicht eingezogen ist, kann man mit der nächsten beginnen.

Heute, zwei Wochen später, sind schon die ersten Bewohner eingezogen, obwohl es für das Projekt schon relativ spät im Jahr ist! Jetzt müssen wir nur noch lernen, die einzelnen Arten zu unterscheiden.